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Angebot

Was ist ein Angebot?

Ein Angebot (früher „Session") ist dein Format – Titel, Preis, Plätze. Die einzelnen Datumsangaben dazu heißen Termine.

Übersicht deiner Angebote/Formate
Übersicht deiner Angebote/Formate

Zuerst: welche Art von Angebot?

Beim Anlegen fragt YourSlots zunächst, welche Art du möchtest – Fester Termin (alle Gäste starten zur gleichen Uhrzeit) oder Freie Zeitwahl (du öffnest ein Zeitfenster, der Gast wählt seine Startzeit selbst). Erst danach kommt das eigentliche Formular.

Welcher Typ zu welchem Angebot passt, steht ausführlich auf Fester Termin oder Freie Zeitwahl?. Im Zweifel: Fester Termin – so hat bisher jedes Angebot funktioniert.

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Der Typ lässt sich später ändern, solange es keine Buchungen gibt. Danach ist er gesperrt: Bestehende Buchungen tragen Uhrzeiten, die im anderen Modus bedeutungslos wären.

Ein Angebot anlegen

Über „Angebot anlegen" legst du ein Format an. Wichtige Felder:

  • Titel & Beschreibung – was Gäste auf der Buchungsseite sehen.
  • Plätze pro Termin – die Kapazität (z. B. 24).
  • Max. Personen pro Buchung – wie viele eine Buchung umfassen darf (z. B. 6 für Gruppen).
  • Min. Personen pro Buchung (seit 27.08.2026) – darunter geht online keine Buchung. Gedacht für Gruppenevents, die den ganzen Raum belegen: Steht hier 6, sieht der Gast „Mindestens 6 Personen" mit einem Link zu euren übrigen Angeboten – und eine Zweiergruppe kann den Raum nicht mehr für Stunden blockieren. Ihr selbst dürft am Tresen (Walk-in) und im Admin darunter bleiben. 1 = kein Minimum. Einen Mindestumsatz erreicht ihr über Preis pro Person + Vorkasse: 6 × 20 € = 120 € werden dann bei der Buchung fällig.
  • Ort – die Adresse dieses Formats (so kannst du auch mehrere Orte abbilden).
  • Farbe / Typ & Bild – für die Darstellung auf der Seite. Die Farbe im Kalender markiert die Termine dieses Angebots; seit 14.10.2026 schlägt YourSlots dafür einen Ton aus deinem Design vor – jedes neue Angebot einen anderen. Du kannst sie jederzeit ändern.
  • Preis (alle Pakete, seit 08.10.2026) – optionaler Preis je Person oder pauschal, mit Bezeichnung (z. B. „Malpauschale"). Deine Gäste sehen ihn auf der Buchungsseite mit dem Hinweis, dass vor Ort gezahlt wird. Im Professional-Paket kommt die No-Show-Absicherung dazu (Vorkasse per PayPal oder Mollie).
  • Tisch- & Sitzplatzwahl – hier aktivierst du, dass Gäste beim Buchen konkrete Plätze aus deinem Sitzplan wählen (Professional inkl. / Studio-Add-on).
Neues Angebot – Plätze, Personen pro Buchung, Ort und Darstellung
Neues Angebot – Plätze, Personen pro Buchung, Ort und Darstellung

Das Formular: fünf Registerkarten

Beim Anlegen/Bearbeiten ist das Angebot in Registerkarten aufgeteilt – so bleibt alles übersichtlich, statt alle Felder untereinander:

Angebot bearbeiten mit den fünf Registerkarten
Angebot bearbeiten mit den fünf Registerkarten

Was auf den Karten steht, hängt vom Paket ab: Einen Preis trägst du in jedem Paket ein; online bezahlen lassen (Vorkasse) kannst du ab Professional. Bis zum 08.10.2026 fehlte die Preis-Karte in Starter und Studio ganz.

Studio-Texte „Abholung" und „Altersregelung" bei einem Angebot ausblenden

Seit 4. November 2026. Unter Einstellungen → Studio stehen zwei Texte, die bei jedem Angebot erscheinen: „Abholung (wann sind die fertigen Stücke abholbereit)" und „Altersregelung". Bei manchen Angeboten passen sie nicht – etwa bei einem Töpferkurs oder einem Workshop nur für Erwachsene.

Öffne das Angebot, Reiter Beim Buchen. Dort stehen zwei Schalter:

  • „Studio-Text „Abholung" zeigen"
  • „Studio-Text „Altersregelung" zeigen"

Beide stehen ab Werk auf an. Unter jedem Schalter siehst du, welcher Text im Studio hinterlegt ist. Schaltest du einen aus, steht dieser Text bei diesem Angebot weder in der Reservierungsbestätigung noch auf der Terminseite. Alle anderen Angebote zeigen ihn weiter.

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Brauchst du für dieses Angebot einen eigenen Satz, schreib ihn darunter in „Hinweis für die Bestätigungsmail". Hast du für die Reservierungsbestätigung eine eigene Mail-Vorlage, stehen die Studio-Texte dort ohnehin nicht – dann wirkt der Schalter nur auf die Terminseite. Die Abhol-Mail („Stücke abholbereit") ändert sich dadurch nicht.

Wie viele freie Plätze deine Gäste sehen

Seit 20. September 2026. Unter Einstellungen → Buchungsregeln → „Freie Plätze auf deiner Seite" entscheidest du, wie ausführlich die Verfügbarkeit angezeigt wird. Die Einstellung gilt fürs ganze Studio: Kalender, Terminseite und Buchungsformular.

StufeWas dein Gast sieht
Genaue Zahl (Standard, wie bisher)„12 von 40 Plätzen frei"
Nur wenn es knapp wird„nur noch 4 Plätze frei" – solange viel frei ist, steht nur „Plätze frei"
Gar keine Zahl„Plätze frei" bzw. „ausgebucht"
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An der Buchbarkeit ändert das nichts. „Ausgebucht" steht in jeder Stufe da, und es kann nie mehr gebucht werden, als frei ist – die Prüfung läuft unabhängig von der Anzeige. Die Schwelle für „knapp" richtet sich nach der Größe: etwa ein Viertel der Plätze, höchstens 6 (beim 8er-Kurs also ab 2, bei 40 Plätzen ab 6).

Wofür das gut ist: Bei hoher Auslastung wirkt „nur noch 4 Plätze" als Ansporn. Ein großes Studio mit kurzfristigen Buchern erlebt dieselbe Zahl umgekehrt – „32 von 40 frei" liest sich dann schnell als „da ist ja nichts los". Deshalb die Wahl.

Bis wann dürfen Gäste online buchen?

Standardmäßig kann ein Gast bis zur letzten Minute vor Beginn buchen. Wer Personal einteilen oder Material vorbereiten muss, setzt im Angebot unter Plätze & Ort → „Online-Anmeldung möglich bis" einen Vorlauf: 1 Stunde vorher bis 7 Tage vorher. Ein Töpferkurs braucht vielleicht einen Tag, die offene Werkstatt zwei Stunden – deshalb steht die Einstellung am Angebot, nicht im Studio.

  • Der Termin bleibt sichtbar. Er wird nicht ausgeblendet, sondern zeigt im Kalender „Anmeldung vorbei" und auf der Termin-Seite „Online-Anmeldung war bis Sa, 19.09., 12:00 Uhr möglich – ruf gern im Studio an". Wer den Termin von deiner Website kennt, sucht ihn also nicht vergeblich.
  • Gilt für Buchen, Umbuchen und die Warteliste. Nach dem Anmeldeschluss rückt auch von der Warteliste niemand mehr automatisch nach – die Mitarbeiterin fehlt so oder so.
  • Am Tresen buchst du weiter – bis zum Beginn, wie immer. Der Vorlauf gilt nur online.
  • Freie Zeitwahl: Der Vorlauf zählt je Startzeit. Um 16 Uhr mit zwei Stunden Vorlauf ist die 17-Uhr-Zeit grau, 19 Uhr noch buchbar. Das gilt auch, wenn jemand einen alten Link mit einer zu frühen Uhrzeit öffnet: Er landet auf der Terminseite mit dem Hinweis „Für diese Uhrzeit ist die Online-Anmeldung schon geschlossen. Bitte wähle eine spätere."
  • Mehrtägige Kurse: Der Vorlauf zählt ab dem ersten Tag.
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„Kunden buchen kurz vorher, und ich kann keine Mitarbeiterin mehr eintragen" – genau dafür ist der Vorlauf da. In allen Paketen, seit 23. September 2026.

Nachbereitungszeit: Aufräumen, ohne dass der Gast es sieht

Seit 1. November 2026. Nach einem Kindergeburtstag oder Kurs muss erst aufgeräumt werden, bevor die nächste Gruppe in den Raum kann. Bisher half nur ein Trick: die Dauer länger eintragen – dann stand in der Bestätigungsmail aber „14:00–17:00 Uhr", obwohl die Feier um 16:30 Uhr endet. Dafür gibt es jetzt im Angebot unter Plätze & Ort → „Nachbereitungszeit" ein eigenes Feld (0 bis 240 Minuten, Standard 0).

Beispiel: Dauer 2,5 Stunden, Nachbereitung 30 Minuten, Beginn 14:00 Uhr.

WerWas er sieht bzw. was zählt
Dein Gast14:00–16:30 Uhr – in der Bestätigung, der Erinnerung, im Kalender-Eintrag, auf der Terminseite und im Kundenkonto.
Deine Ressourcebelegt bis 17:00 Uhr. Ein anderes Angebot um 16:30 Uhr im selben Raum ist nicht buchbar, sobald der Geburtstag gebucht ist; beim Anlegen der Zeiten warnt YourSlots vor der Überschneidung. Bei „Plätze teilen" zählen die Plätze bis 17:00 Uhr als belegt.
SperrzeitenEine Sperre ab 16:45 Uhr trifft den Termin – du müsstest ja noch aufräumen.
DienstplanDie Schicht reicht bis 17:00 Uhr plus deinem üblichen Nachlauf.
Dein KalenderIn der Tagesansicht steht hinter dem Termin ein schraffiertes Band bis 17:00 Uhr.
  • Mehrtägige Kurse: Die Nachbereitung gilt an jedem Kurstag.
  • Freie Zeitwahl hat ihre eigene Nachbereitungszeit je Besuch – sie steht im Abschnitt „Zeiten der freien Zeitwahl", siehe Freie Zeitwahl richtig verstehen.
  • Die Änderung wirkt sofort für alle Termine des Angebots, auch für schon gebuchte. Die Dauer der Termine änderst du nicht mit: Hast du bisher 3 Stunden statt 2,5 eingetragen, stell die Zeiten unter „Zeiten" auf das echte Ende um – sonst rechnet YourSlots 3 Stunden plus Nachbereitung.

Ein Angebot löschen

Ganz unten im Angebots-Formular steht „Angebot löschen". Das entfernt das Angebot mitsamt allen Terminen und Buchungen – endgültig, es gibt keinen Papierkorb.

  • Löschen geht nur, wenn nichts Wichtiges dranhängt (seit 1. November 2026): keine bezahlten Buchungen, keine Rechnungen und keine künftigen Buchungen (bestätigt, Anfrage oder Zahlung offen). Sonst sagt das Fenster zum Beispiel „An diesem Angebot hängen 3 bezahlte Buchungen und 2 Rechnungen. Löschen geht deshalb nicht — du kannst es ausblenden." und bietet den Knopf „Stattdessen ausblenden" an. Der stellt „Aktiv" aus (siehe unten); Buchungen, Zahlungen und Rechnungen bleiben erhalten, es geht keine Mail raus. Der Grund: Mit dem Angebot verschwänden Zahlungsdaten und der Bezug deiner Rechnungen – und die musst du aufbewahren.
  • Kommende Gäste? Dann lösch nicht, sondern blende aus – die Gäste behalten ihre Buchung. Soll ein einzelner Termin ausfallen, sagst du ihn am Termin ab; die Gäste bekommen dann ihre Absage-Mail.
  • Ein Testangebot ohne bezahlte und ohne künftige Buchungen löschst du wie gewohnt. Das Fenster nennt vorher, wie viele kommende Termine betroffen sind.
  • Muss ein gesperrtes Angebot doch ganz weg, schreib uns.
  • Zum Bestätigen tippst du delete ein – genau wie beim Löschen eines ganzen Studios. Was unwiderruflich ist, soll einen bewussten Moment kosten.
  • Willst du ein Angebot nur vorübergehend aus dem Programm nehmen, lösche es nicht: Stell den Schalter „Aktiv" aus. Dann ist es für Gäste komplett unsichtbar – es verschwindet aus der Angebotsliste, seine Termine aus Kalender und Buchung. Alles bleibt erhalten: Im Admin siehst du Termine und Buchungen weiter, bestehende Gäste behalten ihre Buchung. Schalter wieder an → sofort wieder sichtbar.

In welcher Reihenfolge deine Gäste die Angebote sehen

Du bestimmst selbst, was oben steht – dein wichtigstes Angebot muss nicht unten stehen, nur weil es hinten im Alphabet liegt.

  1. Öffne Angebot → Angebote (Sessions).
  2. Klick oben in der Liste auf „Einträge sortieren".
  3. Zieh die Zeilen am Griff links in die Reihenfolge, die du möchtest. Gespeichert wird sofort – es gibt keinen Speichern-Knopf.
  4. Noch einmal auf „Einträge sortieren" klicken beendet den Sortier-Modus.

Diese Reihenfolge sehen deine Gäste überall: auf der Startseite, auf jeder Bereichsseite und im eingebetteten Kalender. Du sortierst also einmal, nicht je Bereich.

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Deine Angebote stehen alphabetisch? Das ist der Anfangszustand: Solange du noch nie sortiert hast, haben alle Angebote denselben Rang, und YourSlots ordnet sie nach dem Titel. Sobald du einmal ziehst, gilt deine Reihenfolge.

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Die Bereiche selbst ordnest du woanders: unter Angebot → Bereiche im Feld „Reihenfolge" (kleinere Zahl = weiter oben). Das bestimmt, in welcher Folge die Bereiche untereinander stehen – innerhalb eines Bereichs gilt die Angebots-Reihenfolge von oben.

Die Liste anpassen

Über das Spalten-Menü oben in der Liste blendest du Spalten ein oder aus – z. B. die Spalte „Ressource", falls du Ressourcen nutzt (standardmäßig ausgeblendet, damit die Liste für alle anderen Studios nicht unnötig breit wird). Deine Auswahl merkt sich YourSlots dauerhaft für dich persönlich – auch nach dem nächsten Anmelden oder auf einem anderen Gerät. Über „Zurücksetzen" im selben Menü kommst du wieder auf die Standardauswahl. Das gilt für alle großen Listen: Angebote, Termine, Buchungen, Gutscheine, Warteliste und Kunden – und fast alle Spalten sind abwählbar. Fest bleiben nur die, ohne die eine Zeile nicht erkennbar wäre (z. B. Gast-Name, Termin, Gutschein-Code).

Und danach?

Der Filter „Status"

Über der Angebotsliste kannst du nach Status filtern. Standard ist „alle" – wer eine Sache vermisst, hat oft nur einen Filter stehen lassen. Ein Blick dorthin lohnt sich, bevor man sucht.